Großes Stadtteilfest steigt in Leithe | WAZ.de

24.08.2014 | 15:12 Uhr

Viel Programm wurde auch 2013 geboten. Foto: Gero Helm

Wattenscheid. Nach dem großen Erfolg des zweiten Leither Stadtteilfestes im letzten Jahr, das auf dem Hof der Bertramschule stattfand, folgt eine weitere Auflage am Samstag, 30. August.

Dann lädt der Verein Bündnis für Leithe e.V. alle Bürger zum 3. Leither Stadtteilfest ein. In diesem Jahr konzentriert sich das Stadtteilfest neben dem Schulhof der ehemaligen GGS Bertramstraße und auch auf den angrenzenden Spielplatz an der Kemnastraße.

Das Fest im letzten Jahr war die erste Großveranstaltung des damals neu gegründeten Vereins Bündnis für Leithe e.V. und ein großer Erfolg. Motto „Ein Fest von Leithern für Leither und Freunde“. In diesem Jahr gibt es einige Änderungen. Das offizielle Ende wurde auf 22 Uhr festgelegt, so dass reichlich Zeit für ein Abendprogramm besteht.

Der Verein Bündnis für Leithe konnte zwei Bands gewinnen, die sich auch mit dem Stadtteil Leithe verbunden fühlen: „Haywire“ tritt um etwa 17.30 Uhr auf und wird gegen 19.30 Uhr von „Castrock“ abgelöst. Letztere ist eine Newcomerband aus der Gegend und hatte einen guten Debütauftritt in der Kleingartenanlage Sonneneck im Juni. Beide Bands werden ein gemischtes Programm für Groß und Klein präsentieren. Aber auch schon am Nachmittag wird es einige Tanzeinlagen von Tanzgruppen des WTC und Cheerleadern auf der neuen Bühne geben. Der Festauftakt ist um 11 Uhr.

Das Sommerfest ist wie im letzten Jahr als Familienfest konzipiert, wobei wieder besondere Aktionen für Kinder geplant sind. Das Bündnis für Leithe e.V. konnte auch diesmal wieder befreundete Vereine, Kindergärten, Kirchengemeinden und ansässige Geschäftsleute mobilisieren, sich an der Durchführung und Planung zu beteiligen.

Es gibt: Hüpfburg, Kletterwand, Torwandschießen, Basteln, Bobbycar-Rennen, Farbenspiele, Schminken, Essen, Getränke. Neu ist eine Vitaminbar mit Obst- und Joghurt-Drinks. Auch die Filiale der Sparkasse unterstützt das Fest mit einer Luftballonaktion. Alle Einnahmen werden wieder für gemeinnützige Zwecke in Leithe verwendet.

Redaktion WAZ-Wattenscheid

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Einbahnstraße vor Grundschule | WAZ.de

20.08.2014 | 16:46 Uhr

Viel los vor der Grundschule in Stoßzeiten. Foto: privat

Wattenscheid. Pünktlich zum Schulstart hat die Stadt die Einbahnstraßenregelung an der Grundschule in Leithe nicht umgesetzt. Das soll erst in etwa zwei Wochen passieren.

Die Regelung ist Teil eines Pakets zur Schulwegsicherung, dessen zügige Umsetzung Elternvertreter wiederholt gefordert haben. So komme es auf der Schulstraße immer wieder zu kritischen Situationen durch Begegnungsverkehr und zahlreiche haltende Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Um die Lage zu entspannen, soll die Straße künftig in einem Teilbereich nur aus Richtung Weststraße befahrbar sein. Außerdem soll sie auch optisch und baulich etwas verengt werden.

Nach Auskunft der Verwaltung ist die Einbahnstraßenregelung bereits vorbereitet. Die baulichen Veränderungen und anschließende Aufstellung der notwendigen Schilder werde noch etwa zwei Wochen dauern.

Fußgängerampel geplant

SPD-Ratsmitglied Burkart Jentsch bittet Schule und Behörden, „die zwei Wochen zu nutzen, um die Eltern umfassend auf die bevorstehenden Veränderungen hinzuweisen“. 2015 strebe die SPD weitere Verbesserungen an, zum Beispiel die „Überarbeitung“ der Kreuzung West-/Hohenstein-/Jahnstraße. Im Bereich Schul-/Weststraße soll zudem 2015 eine Fußgängerampel errichtet werden.

Unter Vorlage 20132482 hatte die Stadtverwaltung im Dezember Pläne vorgelegt. Die Schulstraße soll demnach von der Einmündung der Schulstraße vor dem Kindergarten bis zur Vorwärtsstraße als Einbahnstraße ausgewiesen werden. So würde der Verkehr nur noch in eine Richtung von der Weststraße kommend an der Schule vorbeigeleitet. Zudem soll eine Fahrspur als Radverkehrsanbindung dienen, die in Gegenrichtung freigegeben werden soll. So sollen die Schüler an der Schule gefahrloser die Fahrbahn queren können, da der Kfz-Verkehr nicht aus beiden Richtungen beachtet werden muss. Die Neuregelung soll helfen, das Verkehrschaos beim Bringen und Abholen der Kinder zu beseitigen.

An der geplanten Einbahnstraßen-Regelung üben einige Anwohner von Schul- und Georg-Schmitz-Straße aber Kritik. Christian Klaka meint, dass „eine knapp 100 Meter lange Einbahnstraße spätestens außerhalb der Schulzeit keine Beachtung finden wird. Wenn schon die Einhaltung der Halteverbote nicht kontrolliert wird, was sollen andere Maßnahmen bringen, die wahrscheinlich auch nicht kontrolliert werden!?“ Hans-Werner Düpre befürchtet „ein noch größeres Chaos als bisher für die Anwohner. Denn es gibt ja auch noch die Kita, wo auch ein Chaos herrscht, wenn die Heli-Eltern kommen. Rückstau ist jetzt schon an der Berliner Straße, Ecke Weststraße, vorhanden für den Linksabbiegerverkehr. Und West-/Hohenstein-/Jahnstraße werden auch nicht entlastet, wenn die Zufahrt zur Schulstraße über die Steeler Straße nicht möglich ist.“

Ralf Drews, WAZ-Wattenscheid

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Verwaltungsgericht weist Klagen der Eltern ab | WAZ.de

02.07.2014 | 18:54 Uhr

Die Grundschule Bertramstraße bleibt geschlossen.Foto:Franz Luthe

Wattenscheid. Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Bertramstraße kein Schulstandort. Abwägungsfehler sind behoben, sagt das Gericht

Es bleibt alles beim Neuen: der Grundschulstandort in Leithe ist auch in Zukunft die Schulstraße. Den ehemaligen Hauptstandort Bertramstraße gibt es auch künftig nicht. Aber damit haben die vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen klagenden Eltern auch nicht mehr gerechnet. Den Eltern, sie möchten zum Schutz ihrer Kinder nicht in der Zeitung namentlich genannt werden, „war bewusst, dass die Schule an der Bertramstraße nicht reaktiviert wird.“

Doch wollten sie mit ihren Klagen gegen die Schließung auch darauf hinweisen, dass „Zusagen der Stadt Bochum, etwa auf die Sanierung der Schulstraße und die Schulwegsicherung auch tatsächlich eingehalten werden.“

Um das Urteil vorwegzunehmen: Alle Klagen wurden gestern abgewiesen. Es seien keine Abwägungsfehler mehr gefunden worden, die sozialräumliche Einbindung der Schule sei nicht zu beanstanden. Unter Vorsitz von Richterin Dr. Nicole Eckhold kam es zu der Bewertung, dass die Sanierung erkannt und bewertet worden und nicht zu beanstanden ist.

Zum Hintergrund: Es hatte Klagen gegen die Schulentwicklungsplanung gegeben, die Grundschule Bertramstraße zu schließen. Der Rat der Stadt Bochum hatte diese im Dezember 2012 beschlossen. Später wurde aber eingeräumt, dass die Wichtigkeit der sozialräumlichen Einbringung des Standortes Bertramstraße nicht in den Abwägungsprozess mit einbezogen worden sei. In einem Eilverfahren beschloss dann das Oberverwaltungsgericht Münster, dass die Stadt diese Abwägungsfehler beheben müsse. Dieses wiederum beschäftigte den Rat in seiner Februar-Sitzung in diesem Jahr.

Nun, so trug es gestern Rechtsanwältin Dr. Barbara Adams für die Stadt Bochum – vertreten durch Schulverwaltungsamtsleiter Martin Stempel und Andreas Grosse-Holz von den Zentralen Diensten – vor, seien diese Abwägungsfehler abgearbeitet und damit erledigt. Der Schulweg sei sicher und nach Prüfung gebe es auch keine Anhaltspunkte für Feuchtigkeit im Gebäude. Wörtlich: „Wir haben das Prüfungsprogramm des Oberverwaltungsgerichts abgearbeitet.“

Rechtsanwalt Prof. Dr. Edmund Beckmann, der eine der Kläger-Familien vertritt, warf ein, dass das OVG nicht berücksichtigt habe, dass die Stadt Bochum noch nicht einmal eine öffentliche Bekanntmachung zur Schulstandortschließung herausgegeben habe. „Die Informationen dazu standen in der WAZ.“ Die klagenden Eltern können nun am OVG in Münster einen Antrag auf Berufung stellen. „Ob wir das tun werden“, so eine Mutter, „werden wir untereinander und mit den Anwälten beraten.“

Ellen Wiederstein, WAZ-Redaktion Wattenscheid

Lokales

Einbahnstraße und Bedarfsampel

Schulpflegschaftsvorsitzender Frank Petsch betont, „dass den Eltern die Schulwegsicherung sehr wichtig ist. So sollte die Schulstraße Einbahnstraße werden. Das ist sie bisher nicht.“

Zudem sei eine Bedarfsampel auf der West-/ Höhe Schulstraße zugesagt worden. Auch diese habe die Stadt Bochum noch nicht eingerichtet. Man hoffe, dass das zum neuen Schuljahr der Fall sei.

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Tag der offenen Tür in der Barbara-Apotheke

Das Team der Barbara-Apotheke rund um Apothekerin Dorothea Merchel lädt herzlich zum Tag der offenen Tür ein am

 Samstag, den 28.06.2014
von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Barbara-Apotheke im Zentrum von Leithe

Schauen Sie hinter die Kulissen! Es erwarten Sie musikalische Highlights mit der Band „Castrock“ und Trommlern,
eine professionelle Handmassage mit Frau van Doorn (La Mer) und ein Glücksrad mit kleinen Präsenten.
Außerdem gibt es kalte Getränke, Grillwürstchen, Kaffee und Kuchen für einen kleinen Unkostenbeitrag.

 

LEITHER BÜRGER WOLLEN MITREDEN

Bündnis für Leithe lädt Bürger zum Rundgang zur Aufnahme von Missständen in Leithe

 

Vielen, die mit offenen Augen durch Leithe gehen, wird schon mal die eine oder andere Stelle aufgefallen sein, bei der man denkt: Da müsste eigentlich mal was passieren. Aber dann kommen schnell die Bedenken: Wen soll man informieren, wer sind die Verantwortlichen, wer sind die überhaupt? Bis hin zu der Erkenntnis: Es nützt ja sowieso nichts.

Um solche Gegebenheiten, die unseren Ortsteil auch prägen, ändern zu können, wird das Bündnis für Leithe am 10.05.2014 einen Rundgang mit interessierten Bürgern durch Leithe machen. Dabei sollen Missstände und Probleme notiert und mit Fotos dokumentiert werden.

In einem weiteren Rundgang mit verantwortlichen Vertretern der Stadtverwaltung sollen diese dann zur Begutachtung der Problemfelder eingeladen werden. Dieser zweite Rundgang wird voraussichtlich im September stattfinden, nachdem die zuständigen Verwaltungseinrichtungen involviert wurden.

In den letzten Wochen sind nach einem Aufruf des Bündnis für Leithe e.V. zahlreiche Hinweise auf Problemstellen zusammengetragen worden, die am nächsten Samstag in einem gut zweistündigen Rundgang zusammen mit interessierten Bürgern vor Ort in Augenschein genommen werden sollen.
Wir wollen auf die Ecken aufmerksam machen, die uns stören und, sollten sie in den Zuständigkeitsbereich der Stadt fallen, auch auf deren Beachtung und Bearbeitung drängen.
Es gibt aber auch sicher einige Punkte, bei denen wir selber etwas tun können, ohne auf die Bearbeitung durch die Stadt warten zu müssen. Auch die gilt es zu begutachten, vielleicht ist hierbei auch in nachbarschaftlicher Hilfe die eine oder andere Lösung möglich.
Der Rundgang findet statt am

10. Mai 2014 um 10.00 Uhr,

Treffpunkt Kirchenvorplatz St. Johannes,

Kemnastr. 12, Bochum-Leithe.

 

Geplante Strecke des Rundgangs mit Beginn um 10 Uhr auf dem Kirchenvorplatz St. Johannes. Quelle: OpenstreetMap (http://www.openstreetmap.de/)Die geplante Route führt dann von der katholischen Kirche über den Leither Friedhof zur ehemaligen Grundschule in Leithe an der Bertramstraße, dann über die Mechtenberstraße und Krayerstraße zur Fröbelstraße, über die Lohrheidestraße und Lahmbecke zur Jahnstraße. Danach geht es weiter zu den verkehrsrelevanten Punkten an der Weststraße/Ecke Hohensteinstraße, weiter zur Weststraße/Schulstraße und über die Weststraße zurück bis zur Ecke Leithestraße.

Der Rundgang soll etwa gegen 12 Uhr abgeschlossen sein. Ein „Dazustoßen“ auf dem skizzierten Weg ist jederzeit möglich, beispielweise gegen 11 Uhr an der Lahmbecke/ Jahnstraße.

Unter anderem sollen dabei die Verkehrssituationen (Parksituation, Notwendigkeit für Ampelanlagen für den Schulweg und Querungshilfen, Notwendigkeit von Einbahnstraßen), aber auch Pflegezustand der Baumbestände, Missstände im Hinblick auf die Friedhofsanlage und die ehemaligen Schulgebäude, Zustände der Bürgersteige und Leerstände von Ladenlokalen dokumentiert werden.

Um zahlreiches Erscheinen von Groß und Klein wird gebeten.

Bericht über den Rundgang durch Leithe zur Mängelerfassung

Bürger nehmen Missstände im Stadtteil auf

Ein Teil der Bürgergruppe bei dem Rundgang durch Leithe. Begutachtung der Kreuzung Weststr./Hohehensteinstr.. Fotos: H. Bleul

 

 

Am Samstag den 10.05.14 hat der angekündigte Rundgang durch Leithe – initiiert durch das Bündnis für Leithe – auf der zuvor veröffentlichten Route stattgefunden. Trotz des teilweise starken Regens sind ca. 25 Bürger die verschiedenen Stationen abgegangen und haben zu den bereits im Vorfeld benannten Problemen noch weitere anführen können.

So hat sich folgende Auflistung ergeben, die wir aufbereitet und mit nötigen Details versehen an die Verantwortlichen der anzusprechenden Ämter der Stadt Bochum weitergeben werden, verbunden mit einer erneuten Begehung im September:

  • Mit den Baumpflegearbeiten der Stadt Bochum sind viele Anwohner nicht zufrieden. Das betrifft in erster Linie die Bäume an der Kemna- und der Weststraße.

Viele der Bäume an der Kemnastr. und Weststr. überragen die Häuserdächer und führen durch Laubabwurf und vor allem bei Stürmen zu Beschädigungen an den Häusern.

  • Es ist der Eindruck entstanden, dass die Unterhaltung des Friedhofs nach Verkündigung der Schließung vernachlässigt wird. Das Gelände wird seit Neuestem von Kindern zum Spielen und zur Veranstaltung von Fahrradrennen genutzt. Die Bürger würden gerne über ein Konzept der Gebäudenutzung informiert werden, auch wie die weitere Unterhaltung gewährleistet wird.

Notdurftig geflickte Decke vor den Toiletten der Kapelle auf dem Friedhof an der Kemnastr.

 

 

Viele Schmierereien und Grafitti an der Friedhofskappelle. 

  • Sowohl auf dem Gelände, als auch am Gebäude der Grundschule Bertramstraße ist es zu Vandalismus gekommen. Es gibt Vorschläge zur Unterbindung (kurzfristiger Art) und auch zur Umnutzung. Die Bürger wünschen sich die Beteiligung an einem Konzept.

Vandalismus rund um die alte GGS Leithe an der Bertramstraße. Hier: eingeschlagene Fenster und Grafitti an einem Baukontainer auf dem Schulhof.

  • Die Mechtenbergstraße/Ecke Rüggenberg ist nur Teilsaniert. Es gibt einen Vorschlag zur Anwohnerbeteiligung. In diesem Rahmen sind falsch verlegte Gully-Deckel aufgefallen, die als Fahrradfalle fungieren.

Falsch verlegte „Gully“-Deckel Ecke Mechtenbergstr./Rüggenberg sind besonders für Radfahrer gefährlich. Hier droht dem Radfahrer der Sturz, wenn er mit seinem Reifen in die Schlitze des Deckels kommt.

  • Der Bürgersteig gegenüber dem Aldi-Supermarkt ist für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle nicht befahrbar. Die dort stehenden Bäume nehmen einen großen Teil des Platzes ein, das verbleibende Stück ist wegen des durch Wurzeln hoch gedrückten Belages für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle nicht oder kaum befahrbar. Der Weg auf der Seite des Supermarktes ist zwischen Bushaltestelle und Parkplatz unbefestigt.

Der Gehweg nahe dem Aldi-Markt an der Krayerstr. ist allenfalls für Fussgänger begehbar. Mit Kinderwagen oder Rollstühlen ist auf dem durch die Pappeln stark eingegrenzten Fußweg kein Durchkommen.

Holpriger Gehweg mit Schlaglöchern auch an der Weststraße.

  • Auch für ein Nutzungskonzept der weiteren Nutzung der Hollandschule in der Fröbelstraße wünschen die Bürger sich Beteiligung.

Rund um die Fröbelstraße sind starke Beschädigungen von Mauerwerk und Gehweg erkennbar.

  • Aus den Seitenstraßen Espenloh und Lahmbecke ist die Einsicht auf die Lohrheidestraße stark eingeschränkt. Hier würden Spiegel helfen die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
  • Die Jahnstraße ist aufgrund der gestiegenen Anwohnerzahl derart stark von fließendem und auch ruhendem Verkehr frequentiert, dass eine Lösung gefunden werden muss. Vorschläge gibt es bereits. In diesem Rahmen scheint die Führung der Buslinie 365 in einer Richtung durch diese Straße für fragwürdig.

Die Druchfahrt in der Lahmbecke ist stark eingeschränkt durch parkende Fahrzeuge. Besonders bei Gegenverkehr und Busbetrieb kommt es hier zu Wartezeiten. Darüberhinaus ist die Verkehrssituation unübersichtlich, zumal einige Raser in der Straße unterwegs sind und damit spielende Kinder gefährden.

  • Die Kreuzung Hohensteinstr./Weststr./Jahnstraße ist je nach Ausgangspunkt nahezu unmöglich zu queren. Eine Ampelanlage ist im Gespräch, stellt sich die Frage nach dem Zeitpunkt. Kinder und ältere Menschen sind hier besonders gefährdet.

Problemkreuzung: Ecke Hohensteinstraße, Weststraße. Hier ist eine gefahrlose Querung insbesondere für Schulkinder auf dem Weg zur Schulstraße nicht möglich. Durch die leicht abknickende Weststraße ist für Autofahrer ein vorausschauender Blick nicht möglich. Es ist nicht nachvollziehbar, warum Entschärfungsmaßnahmen erst für das Jahr 2015 angedacht sind!

  • Der Kanalisationsablauf an den Bushaltestellen Ecke Schulstr./Weststr. funktioniert bei Regen nur unzureichend.

Regelmässig verstopfte Abflüsse an der Weststr.  in der Nähe der Schulstrasse sorgen bei Regenwetter für gefährliche Verkehrssituationen und nasse Passanten!

Verstopfte „Gullis“ auch an der Kemnastraße. Bürger wiesen uns darauf hin, dass die Abflüsse nicht regelmässig gereinigt werden, so dass die Anwohner selber die Verstopfungen beseitigen müssen. Ein Zeichen für die mangelnde Pflege des Baumbestandes.

  • Die Zusammenlegung der Grundschulen in die Schulstraße hat zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen geführt. Gleichzeitig ist das Angebot an Parkmöglichkeiten eingeschränkt. Für beide Probleme gibt es auch einen Lösungsvorschlag.

Der Rundgang fürht die Teilnehmer auf den Schulhof der GGS Leithe an der Schulstrasse

Zerstörtes Sportgerät auf dem Schulhof der GGS Leithe an der Schulstraße.

  • An der Kreuzung Leithestr./Weststr./Laarkamp ist die Möglichkeit der Einsicht für Verkehrsteilnehmer in die Weststr. eingeschränkt. Auch hier die Abhilfe durch Spiegel sinnvoll.

Die Weststraße. Aus den Seitenstraßen heraus beim Einbiegen nur schwer einsehrbar.

Wilder Bewuchs an der Weststraße.Nur eine Frage der Zeit, bis der Wildwuchs zu Straßenschäden führt.Grundsätzlich gibt es zu bemängeln, dass es kaum Sitzmöglichkeiten gibt. Gerade ältere Menschen haben nur die Chance sich an einer Bushaltestelle auszuruhen. Zudem ist der Zustand diverser Bürgersteige bemängelt worden. Nicht nur an der Krayerstraße, sondern auch an der Weststraße gibt es viel zu viele Stolperfallen. Auch Fußgänger haben hier, ganz abgesehen von den Teilnehmern mit Rollen, Probleme unbeschadet zu gehen. Auffällig waren auch die diversen Leerstände, aus denen auch z.T. eine Verkehrsgefährdung hervorgeht. So ist die Sicherung einer Markise über einem ehemaligen Supermarkt auf der Krayerstr. in einem dringend prüfungswerten Zustand. Hierbei sind aber in erster Linie die Eigentümer in der Pflicht, das geht nicht an die Adresse der Stadt Bochum. Das Bündnis für Leithe wird versuchen die Eigentümer anzusprechen.

Die Begehung und Begutachtung ist sehr konstruktiv verlaufen und hat zusammen mit den bereits im Vorhinein geäußerten Problematiken gezeigt, dass das Interesse am Stadtteil Leithe und auch der Willen an der Erhaltung vorhanden sind. Das Bündnis für Leithe wird jetzt den Kontakt mit den Verantwortlichen der Stadt und auch den Eigentümern der Leerstände suchen und über Lösungen sprechen.

Vielen Dank an alle, die bis jetzt schon dazu beigetragen haben und auch an die, die das in Zukunft noch tun wollen und werden!

 

Aus der Mitgliederversammlung vom 07.04.14

Am 07.04.2014 fand die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung im Pfarrheim an der Kemnastraße statt. Nachdem der Vorstand seine Rechenschaftsberichte verlesen hatte und die Mitgliederversammlung den Vorstand entlastet hatte, wurde Frau Ines Sertdal als neue Schriftführerin gewählt. Frau Sertdal hatte das Amt bereits viele Monate kommisarisch inne, nachdem der Gründungsschriftführer Christoph Jung aus beruflichen Gründen dem Amt nicht mehr in vollem Umfang nachgehen konnte.

Des Weiteren wurden Frau Dorothea Merchel auf Vorschlag des Vorstands durch die Mitgliederversammlung in den Beirat des Vorstands gewählt. Wir wünschen Frau Sertdal und Frau Merchel alles Gute in ihren neuen Amtsaufgaben.

Als neue Kassenprüfer wurden Frau Herrmann, Herr Troche und Frau Sartorius gewählt. Auch ihnen gilt unser Dank für ihre zukünftige Unterstützung.

Bündnis für Leithe lädt zum Stadtrundgang

Vielen, die mit offenen Augen durch Leithe gehen, wird schon mal das ein oder andere aufgefallen sein. Es gibt Stellen, an denen geht man immer wieder vorbei und denkt sich, dass diese in einem erbarmungswürdigen Zustand sind. Es gibt Stellen, da denkt man: Da müsste eigentlich mal was passieren, aber wer sollte wem denn da was sagen. Wen soll man informieren, gibt es Verantwortliche, wer sind die überhaupt? Immer auch wieder der Gedanke: Es nützt ja sowieso nichts.
Damit das nicht so bleibt und auf diese Stellen, die ja unseren Ortsteil auch prägen, ein Augenmerk gerichtet wird, hat sich das Bündnis für Leithe etwas überlegt.
Wir wollen am 10.05.14 einen Rundgang mit interessierten Bürgern durch Leithe machen. Besucht werden sollen alle Orte, die wir vorher zusammengetragen haben. Hierbei werden Fotos gemacht und Probleme notiert, alles zusammengefasst soll an den Stadtbaurat Dr. Kratzsch der Stadt Bochum weitergegeben werden.
Wir wollen auf die Ecken aufmerksam machen, die uns stören und sollten sie in den Zuständigkeitsbereich der Stadt fallen auch auf deren Beachtung und Bearbeitung drängen.
Aber das soll natürlich nicht nur eine einseitige Schelte Richtung Stadt werden. Es gibt auch genug Punkte, bei denen wir uns in Leithe auch an die eigene Nase fassen müssen. Auch die gilt es aufmerksam zu beachten, vielleicht ist hierbei auch mit nachbarschaftlicher Hilfe die eine oder andere Lösung möglich.
Damit es soweit kommt benötigen wir aber ihre Mithilfe.
Bis zum 03.05.14 wollen wir Ihre Vorschläge sammeln – teilen Sie uns die Punkte/Orte mit, die Ihrer Meinung nach genauer beachtet werden sollten. Eine kurze Beschreibung ist vollkommen ausreichend.
Entweder an die Email-Adresse info@buendnis-leithe.de oder einfach einen Zettel in der Apotheke oder Arztpraxis Dres. Altgassen abgeben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, die der Verbesserung unseres Stadtteils zugute kommt.

Leithe unter die Lupe nehmen | WAZ.de

21.03.2014 | 18:54 Uhr

Neue Nutzungsmöglichkeiten suchen – auch für die Grundschule an der Bertramstraße.Foto:Hans Blossey

Verwaltung will Maßnahmen zur Verbesserung und Aufwertung des Stadtteils durchführen. „Bündnis für Leithe“ und Bewohner haben auch viele Ideen

Leithe als Stadtteil rückt in den Blickpunkt. Nachdem sich Bezirksvertretung und Verwaltung mit „Wattenscheid-Mitte“ als Untersuchungsraum auseinander gesetzt haben, wird nun Leithe unter die Lupe genommen. Dabei kommt die Stadt zum Ergebnis, dass im Stadtteil ein starker Bevölkerungsrückgang festzustellen sei, minus 6,4 Prozent von 2004 bis 2011. Außerdem sei die SGB II-Bezieherquote überdurchschnittlich hoch. In Leithe lebe ein höherer Anteil älterer Menschen und Migranten. Die meisten Gebäude seien vor 1969 errichtet worden, viele schon in der Vorkriegszeit.

Die Verwaltung nimmt Maßnahmen zur Verbesserung und Aufwertung des Stadtteils in Angriff. Kurzfristig wird die Schulstraße von der Einmündung vor dem Kindergarten bis zu der an der Vorwärtsstraße als Einbahnstraße ausgewiesen. Zudem soll auf der Weststraße, Höhe Schulstraße, eine Bedarfsampel installiert werden, um den Schülern eine sichere Querung der Weststraße zu ermöglichen.

In 2015 sollen die Kreuzung West-/Hohenstein-/Jahnstraße umgestaltet und mit einer Ampel und einer verbreiterten Querungshilfe ausgestattet werden. Der Überweg Lohrheidestraße an der Einmündung der Jahnstraße soll verbessert werden, um den Schülern die sichere Erreichbarkeit der Sportplatzanlagen zu ermöglichen. Die Umnutzungen der ehemaligen Schulen Fröbel- und Bertramstraße sind vorgesehen. Beide sollen „im Kontext zu ihrem Umfeld“ entwickelt werden. Bisher bestünden verschiedene Nachnutzungsideen. Für die Hollandschule an der Fröbelstraße wäre, nach Abriss, eine neue Bebauung denkbar. Die Schule an der Bertramstraße könnte an einen privaten Träger veräußert werden, der die Entwicklung eines besonderen Wohnprojektes vorsieht. An der Hohenstein-/Steeler Straße sei angedacht, die Gewerbe- und Wohnflächen durch einen Bebauungsplan neu zu ordnen. Eine Gestaltung der Ortsränder sei geplant. Angedacht ist eine Eingrünung im Bereich der Leithe-/Hohensteinstraße, um den Übergang von der Siedlungsfläche zum Freiraum aufzuwerten.

Holger Bleul, Sprecher des Vereins „Bündnis für Leithe“ begrüßte gestern im Gespräch mit der WAZ „alles, was gut und innovativ ist für Leithe.“ Doch „wäre es gut, wenn die Stadt auch mit uns Bürgern, Bewohnern reden würde, denn wir haben auch viele Ideen und möchten diese einbringen.“ Bisher hätte es keine Gespräche gegeben.

Ellen Wiederstein, WAZ-Wattenscheid

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Lokales

Nutzungsmöglichkeiten und Verbesserungen in Planung

  • Maßnahmen im sozialen Bereich: Das Tagespflegeangebot der Awo an der Schulstraße soll erweitert werden. Weiter soll der Leither Bach, unterhalb von Schulte Kemna, ökologisch verbessert werden.
  • Nach der Friedhofsschließung kämen Nutzungen als hochwertige Erholungs- und Freizeitflächen infrage. Für den Radschnellweg Ruhr könnte ein Neubau der Brücke an der Leithe-/Gelsenkirchener Straße einhergehen.

Lesen Sie den Originalartikel via Leithe unter die Lupe nehmen | WAZ.de.

Spendenaufruf für Brandopfer in Leithe

Bündnis für Leithe ruft zu Spendenaktion für Brandopfer in Leithe auf

Leithe-hilftNachdem das Bündnis für Leithe e.V bereits im Zusammenhang mit den in der Fröbelstraße untergebrachten Asylbewerberfamilien Erfahrungen in kurzfristiger Hilfeleistung von Bedürftigen gesammelt hat, möchte sich der Verein nun auch bei der finanziellen und praktischen Unterstützung der Opfer des Wohnungsbrandes an der Weststraße aus der letzten Woche beteiligen.

Über die Gemeindereferentin der kath. Gemeinde und Beirätin im Bündnis für Leithe, Frau Anke Wolf, konnte bereits am vergangenen Wochenende Kontakt zu den beteiligten Familien hergestellt und sich bei einem persönlichen Gespräch ein Überblick über erforderliche Hilfsmaßnahmen verschafft werden.

Eine Familie wird bereits auch unbürokratisch durch Mithilfe der Elternschaft der GGS Leithe unterstützt, da ein Schulkind betroffen ist; aber auch die übrigen Brandopfer sollen eine Nothilfe aus unserem Stadtteil erhalten.

So konnten bereits durch das Bündnis für Leithe Sachspenden zusammengetragen und kurzfristig Mietoptionen für Ersatzwohnungen vermittelt werden. Durch die Neueinrichtungen der Wohnungen werden den Opfern in den nächsten Wochen aber noch weitere Kosten entstehen, so dass das Bündnis für Leithe von weiterem Hilfebedarf ausgeht.

Daher ruft das Bündnis für Leithe die Bevölkerung zu einer Spendenaktion für die betroffenen Familien auf.

Wer die Hilfe des Bündnis für Leithe e.V. unterstützen möchte, kann eine Spende auf das offizielle Spendenkonto des Vereins bei der

 

Sparkasse Bochum

IBAN: DE 17430500010015011604

BIC WELADED1BOC

Stichwort: Brandopfer Westraße

tätigen. Eine Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt kann auf Wunsch ausgestellt werden. Frau Wolf steht auch im Austausch mit Frau Diana Zeller, die eine private Hilfsaktion initiiert hat.

So wollen wir hoffen, dass die Not und die Sorgen der betroffenen Familien zumindest im materiellen Bereich schnell gelindert werden kann und hoffen auf eine breite Unterstützung!

Der Vorstand und Beirat des
Bündnis für Leithe e.V.