Stellungnahme in der WAZ: „Bündnis für Leithe“ für Wiedereröffnung der Schule

Da die Schülerzahlen in Wattenscheid erfreulicherweise ansteigen und ein Bedarf an neuen Schulräumlichkeiten besteht, möchten wir seitens des „Bündnis Leithe“ in Erinnerung bringen, dass wir hier im Vorort über ein wunderbares Schulgebäude mit Ganztagsräumen und großem Schulgelände verfügen. Dieses soll aktuell veräußert werden zu Wohnzwecken mit innovativem Konzept. Dieses wäre die zweitbeste Möglichkeit, das leerstehende Gebäude zu nutzen! Aber die optimale Nutzung aus Leither Sicht wäre auf jeden Fall die Schulnutzungsvariante, da der Stadtteil für junge Familien wieder attraktiver würde und eine Fortentwicklung zu erwarten ist. Zudem soll in unmittelbarer Nachbarschaft der Schule eine viergruppige Kindertagesstätte  entstehen, was eine ideale Ergänzung zur Idee des familienfreundlichen Stadtteils wäre! Auch die früheren Kooperationen mit Kirchengemeinden, Kindergärten und Kleingartenverein könnten wieder aktiviert werden.

Außerdem könnten Kosten für Containermiete und/ oder Neuerstellung von Schulgebäuden eingespart werden. Die Schule könnte wieder als Verbund mit dem Standort Schulstraße unter einer Schulleitung geführt werden, was ebenfalls Kosten sparen würde, zumal die Stellen einer Grundschulrektorin nur schwer personell zu besetzen sind.

Deshalb möchten wir anregen, dieses Gedankenmodell zumindest mal zu prüfen und vielleicht fortzuentwickeln. Hier bietet sich die seltene Gelegenheit, einen offensichtlichen Fehler- das sehen mittlerweile alle Beteiligten, wie wir  beim Rundgang durch Leithe im August 2018 mit den Lokalpolitikern und OB Thomas Eiskirch erfahren haben, ebenso- zu revidieren. Die über Jahre dauernde Schulstandortdebatte fände dann doch noch ein gutes und konstruktives Ende.

Im Namen des Bündnis für Leithe,

Frank Emmenegger, Ines Sertdal, Anke Pause, Stefanie Jung, Dr. Gudrun Altgassen

Frühe Information über Zuwanderung erwünscht | WAZ.de

02.12.2014 | 18:34 Uhr

Das „Bündnis für Leithe“ hat zum Rundgang durch den Ortsteil und zur Diskussion eingeladen. Im Bild: Diskussion mit Ute Bogucki (Mitte).Foto:Jürgen Theobald

„Bündnis für Leithe“ lud zum Rundgang. Sozialamtsleiterin Bogucki stand Rede und Antwort

Zum Rundgang durch Leithe und zur Diskussion hat das „Bündnis für Leithe“ Bürger und Amtsträger eingeladen. Es war die zweite Begehung dieser Art im Ortsteil. Wie Bündnis-Sprecher Holger Bleul mitteilt, sollte weiter besprochen werden, was beim Termin im Mai diesen Jahres aufgefallen und notiert worden ist.

Das „Bündnis für Leithe“ hatte sich um eine möglichst große Runde aus den Verantwortlichen der verschiedenen Ressorts bemüht. Bleul: „Es gibt für jeden Bereich Gesprächsbedarf.“ Zugesagt hatte jedoch nur Ute Bogucki, Amtsleitung Soziales und Wohnen. Das Schulverwaltungsamt und die Zentralen Dienste hätten gar nicht reagiert, die anderen Vertreter abgesagt.

Dies hatte zur Folge, so Bleul, dass die ursprünglich größer angelegte Begehung auf zwei Stationen beschränkt werden musste: die Hollandschule und das Gelände der ehemaligen Grundschule in der Bertramstraße. 25 interessierte Bürger nahmen teil, darunter auch lokale Politiker, der ehemalige Bezirksbürgermeister Hans Balbach und zwei Vertreterinnen des Seniorenbüros.

Für die Hollandschule, mit der Belegung von Asylsuchenden und Flüchtlingen, „stand Amtsleiterin Bogucki den Fragen sachkundig und interessiert Rede und Antwort“, so das Resümee. So habe sich die Frage nach der Informationspolitik der Stadt gestellt. Kritisiert wurde, dass die Informationen der Stadt zu spät oder gar nicht in die Öffentlichkeit getragen wurden. Bleul: „Das Gefühl, übergangen worden zu sein, schürt eine negative Grundstimmung.“ Bogucki erklärte, dass die Stadt eine ehrenamtliche besetzte Koordinationsstelle zum Jahresbeginn einrichten will.

Zweite Station war der Spielplatz, am Tor zum Schulhof der ehemaligen Grundschule Bertramstraße. Bleul: „Das Hauptgebäude ist von innen verschimmelt, die Tafeln wurden entfernt. Das neuere Ganztagsgebäude aber ist noch in gutem Zustand.“ Das Bündnis schlägt vor, dass dieses Gebäude von Senioren- und Jugendgruppen, Sportvereinen oder für kulturelle Aktivitäten genutzt werde. Doch steht die Bertramstraße 6 auf der Verkaufsliste der Stadt Bochum.

WAZ-Redaktion Wattenscheid

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Einladung zum Stadtrundgang durch Leithe

Bündnis für Leithe lädt Bürger und Amtsträger zum Rundgang durch Leithe und Diskussion von Missständen ein

Vielen Bürgern, die mit offenen Augen durch Leithe gehen, wird schon mal die eine oder andere Stelle im Stadtteil aufgefallen sein, an der ein Handlungsbedarf besteht. Es gibt Situationen, da denkt man: „Da müsste eigentlich mal was passieren, aber wer sollte wem denn da was sagen. Wen soll man informieren, gibt es Verantwortliche, wer sind die überhaupt? Immer auch wieder der Gedanke: Es nützt ja sowieso nichts.“
Um solche Gegebenheiten, die unseren Ortsteil auch prägen, ändern zu können, hatte das Bündnis für Leithe bereits am 10.05.2014 einen Rundgang mit interessierten Bürgern durch Leithe gemacht. Dabei wurden Missstände und Probleme notiert und mit Fotos dokumentiert. Sehen Sie dazu unseren Bericht an.
In einem zweiten Rundgang sollen wesentliche Problemfelder mit Amtsträgern der Stadt Bochum und Bürgern erneut angesehen und diskutiert werden.
Der zweite Rundgang findet statt am

29. November 2014 um 10:30 Uhr,
Treffpunkt Hollandschule in der Fröbelstrasse.

Zu diesem Zweck hat der Verein Frau Bogucki, Leiterin des Amts für Soziales und Wohnen, Herrn Lumma vom Umwelt- und Grünflächenamt und auch Dr. Busch, den Kämmerer der Stadt Bochum, eingeladen. Eine Zusage für den nächsten Samstag liegt derzeit nur von Frau Bogucki vor.
Wegen des Themenfokus auf die zuständigen Resorts der Eingeladenen wird der für den nächsten Samtag geplante zweite Rundgang ausschließlich im Zentrum von Leithe stattfinden. Dabei sollen insbesondere die Wohn- und Sozialsituation um das Flüchtlingsheim in der Fröbelstrasse, die Verwahrlosung des Schulhofes der ehemaligen Grundschule in der Bertramstrasse sowie deren weitere Nutzung diskutiert werden. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Pflege des Friedhofs sowie der Baumschnitt in Leithe sein. Zahlreiche Ideen für den Umgang mit den Problemfeldern und die Beteiligung der Leither Bürger sind bereits erabeitet worden und sollen am Samstag vorgestellt werden.

Zu diesem zweiten Rundgang sind interessierte Bürger herzlich eingeladen. Die voraussichtliche Dauer wird etwa eine Stunde betragen.

Großes Stadtteilfest steigt in Leithe | WAZ.de

24.08.2014 | 15:12 Uhr

Viel Programm wurde auch 2013 geboten. Foto: Gero Helm

Wattenscheid. Nach dem großen Erfolg des zweiten Leither Stadtteilfestes im letzten Jahr, das auf dem Hof der Bertramschule stattfand, folgt eine weitere Auflage am Samstag, 30. August.

Dann lädt der Verein Bündnis für Leithe e.V. alle Bürger zum 3. Leither Stadtteilfest ein. In diesem Jahr konzentriert sich das Stadtteilfest neben dem Schulhof der ehemaligen GGS Bertramstraße und auch auf den angrenzenden Spielplatz an der Kemnastraße.

Das Fest im letzten Jahr war die erste Großveranstaltung des damals neu gegründeten Vereins Bündnis für Leithe e.V. und ein großer Erfolg. Motto „Ein Fest von Leithern für Leither und Freunde“. In diesem Jahr gibt es einige Änderungen. Das offizielle Ende wurde auf 22 Uhr festgelegt, so dass reichlich Zeit für ein Abendprogramm besteht.

Der Verein Bündnis für Leithe konnte zwei Bands gewinnen, die sich auch mit dem Stadtteil Leithe verbunden fühlen: „Haywire“ tritt um etwa 17.30 Uhr auf und wird gegen 19.30 Uhr von „Castrock“ abgelöst. Letztere ist eine Newcomerband aus der Gegend und hatte einen guten Debütauftritt in der Kleingartenanlage Sonneneck im Juni. Beide Bands werden ein gemischtes Programm für Groß und Klein präsentieren. Aber auch schon am Nachmittag wird es einige Tanzeinlagen von Tanzgruppen des WTC und Cheerleadern auf der neuen Bühne geben. Der Festauftakt ist um 11 Uhr.

Das Sommerfest ist wie im letzten Jahr als Familienfest konzipiert, wobei wieder besondere Aktionen für Kinder geplant sind. Das Bündnis für Leithe e.V. konnte auch diesmal wieder befreundete Vereine, Kindergärten, Kirchengemeinden und ansässige Geschäftsleute mobilisieren, sich an der Durchführung und Planung zu beteiligen.

Es gibt: Hüpfburg, Kletterwand, Torwandschießen, Basteln, Bobbycar-Rennen, Farbenspiele, Schminken, Essen, Getränke. Neu ist eine Vitaminbar mit Obst- und Joghurt-Drinks. Auch die Filiale der Sparkasse unterstützt das Fest mit einer Luftballonaktion. Alle Einnahmen werden wieder für gemeinnützige Zwecke in Leithe verwendet.

Redaktion WAZ-Wattenscheid

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Verwaltungsgericht weist Klagen der Eltern ab | WAZ.de

02.07.2014 | 18:54 Uhr

Die Grundschule Bertramstraße bleibt geschlossen.Foto:Franz Luthe

Wattenscheid. Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Bertramstraße kein Schulstandort. Abwägungsfehler sind behoben, sagt das Gericht

Es bleibt alles beim Neuen: der Grundschulstandort in Leithe ist auch in Zukunft die Schulstraße. Den ehemaligen Hauptstandort Bertramstraße gibt es auch künftig nicht. Aber damit haben die vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen klagenden Eltern auch nicht mehr gerechnet. Den Eltern, sie möchten zum Schutz ihrer Kinder nicht in der Zeitung namentlich genannt werden, „war bewusst, dass die Schule an der Bertramstraße nicht reaktiviert wird.“

Doch wollten sie mit ihren Klagen gegen die Schließung auch darauf hinweisen, dass „Zusagen der Stadt Bochum, etwa auf die Sanierung der Schulstraße und die Schulwegsicherung auch tatsächlich eingehalten werden.“

Um das Urteil vorwegzunehmen: Alle Klagen wurden gestern abgewiesen. Es seien keine Abwägungsfehler mehr gefunden worden, die sozialräumliche Einbindung der Schule sei nicht zu beanstanden. Unter Vorsitz von Richterin Dr. Nicole Eckhold kam es zu der Bewertung, dass die Sanierung erkannt und bewertet worden und nicht zu beanstanden ist.

Zum Hintergrund: Es hatte Klagen gegen die Schulentwicklungsplanung gegeben, die Grundschule Bertramstraße zu schließen. Der Rat der Stadt Bochum hatte diese im Dezember 2012 beschlossen. Später wurde aber eingeräumt, dass die Wichtigkeit der sozialräumlichen Einbringung des Standortes Bertramstraße nicht in den Abwägungsprozess mit einbezogen worden sei. In einem Eilverfahren beschloss dann das Oberverwaltungsgericht Münster, dass die Stadt diese Abwägungsfehler beheben müsse. Dieses wiederum beschäftigte den Rat in seiner Februar-Sitzung in diesem Jahr.

Nun, so trug es gestern Rechtsanwältin Dr. Barbara Adams für die Stadt Bochum – vertreten durch Schulverwaltungsamtsleiter Martin Stempel und Andreas Grosse-Holz von den Zentralen Diensten – vor, seien diese Abwägungsfehler abgearbeitet und damit erledigt. Der Schulweg sei sicher und nach Prüfung gebe es auch keine Anhaltspunkte für Feuchtigkeit im Gebäude. Wörtlich: „Wir haben das Prüfungsprogramm des Oberverwaltungsgerichts abgearbeitet.“

Rechtsanwalt Prof. Dr. Edmund Beckmann, der eine der Kläger-Familien vertritt, warf ein, dass das OVG nicht berücksichtigt habe, dass die Stadt Bochum noch nicht einmal eine öffentliche Bekanntmachung zur Schulstandortschließung herausgegeben habe. „Die Informationen dazu standen in der WAZ.“ Die klagenden Eltern können nun am OVG in Münster einen Antrag auf Berufung stellen. „Ob wir das tun werden“, so eine Mutter, „werden wir untereinander und mit den Anwälten beraten.“

Ellen Wiederstein, WAZ-Redaktion Wattenscheid

Lokales

Einbahnstraße und Bedarfsampel

Schulpflegschaftsvorsitzender Frank Petsch betont, „dass den Eltern die Schulwegsicherung sehr wichtig ist. So sollte die Schulstraße Einbahnstraße werden. Das ist sie bisher nicht.“

Zudem sei eine Bedarfsampel auf der West-/ Höhe Schulstraße zugesagt worden. Auch diese habe die Stadt Bochum noch nicht eingerichtet. Man hoffe, dass das zum neuen Schuljahr der Fall sei.

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